Derzeitige Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte
- Modellanalyse. Die Schriften
von Carl Dahlhaus haben seit den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts sowohl
den musikwissenschaftlichen als auch den musiktheoretischen Diskurs stark beeinflusst.
Heute gilt das Analysieren nach »Satztypen und -formeln des 15. und 16. Jahrhunderts«
in der Musiktheorie als ein etabliertes Verfahren der musikalischen Analyse. Die
Frage ist, ob und auf welche Art das Analysieren nach Modellen Kriterien des wissenschaftlichen
Arbeitens erfüllen kann.
- »Was ist ein musikalisches Modell?«, in: ZGMTH 4/3 (2007). Eine Online-Fassung des Beitrags finden sie hier.
- ›Überleitungen‹ in der Musik Mozarts.
Nach Abschluss meiner Forschungsarbeit über Mozarts frühe Kompositionen interessiert
mich an der Musik Mozarts insbesondere der Formteil ›Überleitung‹. Ziel ist es,
Idealtypen zu entwickeln, die in Verbindung mit dem Denken von melodischer und harmonischer
›Variation‹ (Portmann 1789) ein Verständnis dieses Formteils angemessener als bisher
ermöglichen. Zum Forschungsprojekt.
- »Der Begriff der ›Überleitung‹ und die Musik Mozarts. Ein Beitrag zur Theorie der Sonatenhauptsatzform«, in: ZGMTH 6/2–3 (2009). Eine Online-Fassung des Beitrags finden Sie hier.
- Pop- und Rockmusik. An diesem
Thema interessieren mich die Entwicklung von Analysemethoden und die Klärung musikalischer
Fachtermini.
- »Babylonian confusion. Zur Terminologie der Formanalyse von Pop- und Rockmusik«, in: ZGMTH 8/1 (2011). Eine Online-Fassung des Beitrags finden Sie hier.
- Musiktheorie und Neue Medien. An diesem Thema interessiert mich in erster Linie, auf welche Weise sich Neue Medien im weitesten Sinne (Internet-Recherche, E-Learning, Notation, Sequenzer, Audiomontagen etc.) für das Fach Musiktheorie sinnvoll nutzen lassen. Wann wirkt sich der Einsatz Neuer Medien für die Unterrichtsgestaltung positiv aus, wann ist er entbehrlich? Welche Möglichkeiten bestehen in dieser Hinsicht für die musiktheoretische Forschung?